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Vorwort

Liebe Robifreunde.

Ein Erlebnis vom früheren Robiplatz ist sicher in jedem Robinsönler. In Gedanken an die eigene Jugend verbirgt sich ein Schmunzeln.... Ja was haben wir da alles angestellt und wie hat die Mutter ab den so schmutzigen Kleidern gewettert, ja gedonnert hat es, so dass die Mitbewohner im Hause sofort wussten, dass der Robinsönler nicht komform nach Hause kam.

Im Eisenbahnwagen an der Gründenstrasse fing das Robinsönlen an, auch wenn ich nur wenig dort war. Denn vom Stockertweg , natürlich ich heisse ja auch Stocker , war der Weg eigentlich nicht so weit. Meistens kam ich dort gar nicht an, weil unterwegs die grosse Grube das verhinderte. (Jetzt ist dort das Altersheim zum Park). Das Tram liess dort seinen Schlamm vom Schienenputz ab und es war doch öfters ein Geldstück verborgen, das der Schienen-Saug-Maschine ins Netz ging und so den Besitzer wechselte. Auch das austauschen der Bierflaschen leere gegen volle, natürlich nicht für mich , sondern für den Grubenwart war auch nicht schlecht honoriert. So hatte ich eben zwei Robiplätze, die Grube mit dem verlockenden Geldsuchrausch und der Robiplatz mit dem Eisenbahnwagen.

 

Rückblick

Chronik Robinsonspielplatz!

1958 Herr G. Jauslin erhält den Auftrag von der Eisenbahner-Genossenschaft einen geeigneten Kinderspielplatz zu suchen.

1959 Die Firma SANDOZ AG stellt auf der zugeschütteten Grube an der Kriegackerstrasse ein Grundstück auf Zusehen hin zur Verfügung. Der Robinsonspielplatz kann aufgebaut werden. 

1960 Die Wasserfahrer spenden eine Materialhütte und ein Weidling.

1961 Gemeinderat Vötlin vermittelt dem Spielplatz ein Sommerträmli. Ein Kontakt zur Schiene wurde so schon in den Anfangszeiten gelegt, der noch heute aktiv ist.

1962 Das erste aus Abfallholz selbst gebaute Haus entsteht, die ersten Kinderhütten werden gebaut.

1963 Eine Postkutsche, eine Schaukel und eine Feuerstelle ergänzen den Spielplatz. 

1966 Pro Juventute ermöglicht die Anstellung eines vollamtlichen Leiters. Herr Mario Müller wird erster Robiplatz Leiter.

1967 Die SBB schenkt dem Robinsonspielplatz einen Speisewagen, der jetzt zum Zentrum des Platzes wird. Auch hier sei bemerkt, dass sich der Spielplatz schon 1967 mit der Eisenbahn auseinander setzte. Es ist also Tradition Eisenbahn Requisiten, auf dem Spielplatz zu haben.

1968 Der Spielplatz erhält zwei Zwergziegen als Geschenk. 

1970 Es beginnen Verhandlungen mit der Gemeinde über eine Verlegung des Robinson-Spielplatzes.

1973 Abbruch des alten Spielplatzes und Neubeginn auf dem heutigen Gelände im Hardacker, die alte Postbaracke dient als neues Zentrum. 

1974 Definitive Einrichtung des Spielplatzes inklusive Stromzufuhr, der Lotteriefond spendete das Geld für eine Garage als Werkstatt, und die Reformierte Kirche ein Pony.

1975 Der Robinsonverein wird gegründet.

1979 Ein Brennofen wird angeschafft und es beginnen Töpferkurse auf dem Spielplatz. Ein zweites Pony kommt in den Stall auf dem Spielplatz.

1981 Das erste Spaghettiessen findet statt, was zu einer Tradition wurde die noch heute weiter geführt wird.

1983 Im September findet das Kinderfest an einem Samstag statt, erstmals fährt die Muttenzer Robibahn. Eine heute noch beliebte Gelegenheit mit den Kindern auf den Spielplatz zu kommen.

1984 25 Jahre Robinsonspielplatz, ein grosses zweitägiges Fest inklusive SBB Anschluss Bahnhof Muttenz - Robinsonspielplatz, wo eigens für das Fest ein provisorischer Bahnsteg gebaut wurde. Das Motto Umsteigen bitte.

1984 Eines unserer Ponys stirbt.

1986 Die Rotogolfanlage wird angeschafft und rege benutzt. Auch das zweite Pony stirbt an Hufkrankheit.

1993 Der Spielplatz wird nur noch Mittwoch/Freitag und Samstag geöffnet, der Spielplatz erhält ein 60% Pensum an Lohn. Auf die Tierhaltung wird deswegen verzichtet. Am 1.7. übernimmt Cäsar Barriel die Leitung des Robinsonspielplatzes, er wechselt vom Jugendhaus zu uns.

1996 Cäsar Barriel wechselt am 31.05. auf den Robinsonspielplatz Pratteln, wo er eine 75% Stelle antreten kann. Urs Manz nimmt am 1.8. die Arbeit als Leiter auf.

2001 Die Bahnanlage wird erweitert, und wesentlich vergrössert, denn es kamen nicht alle Passagiere an den Spaghettiessen zum Fahren. Urs Manz verlässt den Spielplatz am 31.1. aus gesundheitlichen Gründen. Am 1.2. tritt Tobias die Stelle als Robinsonleiter an. Die Firma Henkel spendet dem Spielplatz die Theaterarena.

2003 Der Robinsonverein zählt 248 Mitglieder. Zum ersten Mal findet das Feuerspektakel statt. Die Robibahnfeiert ihr 20-jähriges Bestehen. Die Robiferienlager werden mit grossem Erfolg wieder aufgenommen.

2004 Der Robispielplatz macht mit einem Piratenschiff an der Muttenzer Fasnacht mit, das stark beachtet wird. An Stelle des renovationsbedürftigen Schiessstandes wird eine Werkstatt, ein Holzlager, und im ersten Stock ein Magazin und ein Aufenthaltsraum erstellt.

2007 Der Gemeinderat bewilligt eine definitive Praktikantenstelle. Der Präsident des Robivereins Robi Stocker wird für seine ehrenamtliche Tätikeit von der Gemeinde geehrt.

2008 Der Robinsonspielplatz wird zurzeit während den Oeffnungszeiten im Schnitt von 30 Kindern besucht.

2009 Rechtzeitig zum 50-jährigen Jubiläum wird die Renovation des Klubhauses abgeschlossen, es ist ein Bijou entstanden.   

                                                                                 Max +Robi   

 

2017 Am 27.April 2017 an der 42. Generalversammlung tritt Robi Stocker nach 39 Jahre Präsident zurück. Der Nachfolger Fabian Vogt ist ein langjähriger Robinsönler und kennt jeden Winkel vom Spielplatz wie seine Hosentasche. 

Schlusswort

Seit der Gründung sind einige Jahre vergangen,  es gab diverse Wechsel im Vorstand. Auch die Helfer und Leiter wechselten, doch einige hielten durch.

Es ist toll dabei zu sein, es ist gut zu merken, dass es die Grube nicht mehr gibt, es ist aber super, dass der Robinson-Spielplatz noch da ist,  toll ist es, dass die kleinen immer noch die Kinder sind, die fast den selben Drang nach Bewegung haben. Ja nur eins hat sich geändert, die Kleider. Betrachtet man einen Film von früher und einen Film von heute stellt man das wohl fest. 

Heute ist der Spielplatz wieder notwendiger denn je, dass die Kinder die Bewegung, das Hämmern, Nageln und Sägen in unserer grossen Robifamilie ausleben können.

Ich möchte die Gelegenheit benutzen allen zu danken, die den Spielplatz unterstützen. Dazu gehört auch die Gemeinde, unsere Bürger, die aufgeschlossen seit 50 Jahren hinter dem Robinson-Spielplatz stehen.

 Robi Stocker

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