Neubau Grenzacherbrücke
bedroht den Robinson-Spielplatz

Unser Spielplatz soll 2.5 Jahre von Muttenz abgeschnitten werden!
Unsere Kinder sollen sich die enge Strasse mit LKWs bei Tempo 60 teilen!
Unser Bildungsgarten soll zerstört werden!

Helft uns, diese Katastrophe zu verhindern!

Details:

 

Gemäss den Plänen zum Neubau der Grenzacherbrücke soll der Hardacker und somit der Robinson-Spielplatz während 2.5 Jahren nicht von Muttenz her erreichbar sein. Ebenso sind Tennisclub, Pfadi, die Familiengärten sowie die FHNW betroffen. Dies würde fatale Auswirkungen auf die Betreuung der Kinder und Jugendlichen von Muttenz haben. Die beteiligten Parteien haben wie die Gemeinde Einsprachen erhoben, um eine provisorische Brücke für den Langsamverkehr während der Bauphase zu erhalten und somit die Erreichbarkeit des Hardackers und des Hardwaldes für die Bevölkerung von Muttenz her sicherzustellen. Dies wird auch von den Grünen Muttenz gefordert und ist Teil der aktuellen Petition der SP Muttenz, SP Birsfelden sowie dem TCS beider Basel (siehe oben)!

Zudem wurde beim Brückenneubau beim bisherigen Planungsverfahren  das Interesse der heutigen Nutzern der Grenzacherbrücke komplett ignoriert. Während die Fahrbahnen der Abfahrten für Lastwagen verbreitert wurden wurde auf der Brücke bei Tempolimit 60km/h keine Verkehrsflächen für den Langsamverkehr eingeplant. Im Kantonalen Richtplan wird dies jedoch als zwingend angesehen. Unsere Kinder und Jugendlichen, welche diese Brücke häufig Nutzen, um in den Hardwald und den Hardacher zu gelangen, werden künftig auf einer so gebauten Brücke erneut massiven Risiken ausgesetzt sein, nachdem sich die Situation mit der heutigen Verkehrsführung mit Veloweg deutlich verbessert hatte. Aber auch Spaziergänger  und Hundebesitzer würden entlastet, da die Kinder bei fehlenden Velowegen das Trottoir benutzen müssten, um sicher über die Brücke zu gelangen. Mehrere politische Parteien, der TCS beider Basel wie auch die FHNW und die Gemeinde Muttenz haben klar eine Änderung der aktuellen Pläne gefordert.

 

Leider ist bei den aktuellen Plänen ebenfalls die Zerstörung unseres Bildungsgartens (geleitet durch Prof. Svantje Schumann von der FHNW) und aller gepflanzten Pro-Specie-Rara-Obstbäumen (gesponsort von Muttenzer Vereinen) sowie des aufwändigen Waldersatzgebiet der Gemeinde vorgesehen. Auch hier machen wir die SBB auf die didaktische und biologische Wertigkeit aufmerksam: Angehende Lehrerinnen und Lehrer der FHNW lernen nämlich auf unserem Feld die Wichtigkeit des Draussenseins an künftige Schulkinder weiterzugeben. Zudem finden sich im Garten, der im Reptilieninventar des Kantons aufgeführt ist, Habitate für die Schlingnatter, den Glögglifrosch (Geburtshelferkröte) und die Zauneidechse - alle drei auf der Roten Liste des Bundes und vom Aussterben bedroht. Dies bedauerte auch die Reptiliengruppe Muttenz sowie die Pro Natura.

Wir setzten uns mit aller Kraft gegen die Zerstörung dieses Naturraumes ein!