Der Spielplatz ist ein öffentliches Organ der Gemeinde Muttenz und wird von ihr finanziell getragen. Der Spielplatzleiter und die Hilfsleiter sind durch den Verein angestellt.

Auf dem Spielplatz können Kinder und Jugendliche unglaublich Vieles tun. Dinge, die man sonst wo nicht gut tun kann, die aber doch so wichtig sind, um zu Lernen, um sich zu freuen und um sich selbst zu sein. Als Rahmen dafür gibt es bei uns:

- ein Jahresprogramm mit verschiedensten Werkstätten und Themen

- Holz und Werkzeug zum Bauen einer Hütte mit Freunden

- Jede Menge Platz zum Spielen, Feuer machen, Chillen und zum Sein

- Allerlei Materialien, um sich kreativ auszutoben und Mechanismen, Phantasiegegenstände, Schwerter, Fahrzeuge, Rauchaschienen, Zeichnungen, Tiere und weiteres zu erfinden (Das können sich Erwachsene alles gar nicht vorstellen)

In Sommerlagern, an Kinderfesten und weiteren Anlässen kann man auch als ungeübte Robianer*in schnell auf unserer Insel Fuss fassen und sich wohl fühlen...

Komm vorbei und schau dich um!

 

Der Spielplatz bietet auch Muttenzer Lehrpersonen die Möglichkeit, mit ihren Klassen angewandter Unterricht ausserhalb der geteerten Pausenplätze unter Bäumen, auf dem Feld und zwischen Holzhütten betreiben zu können. Gerade während den notwendigen Einschränkungen in der Corona-Zeit kann diese Freiheit für die Kinder sehr wertvoll sein. 

Zudem betreiben wir zusammen mit der PH der FHNW den Bildungsgarten, in welchem angehende Lehrer*innen Didaktisches und Praktisches rund um Pflanzen, Gartenbau und die Insekten- und Reptilienwelt erfahren können, um so die künftigen Schulklassen wieder näher an die Natur und die Freude des Lernens heranzuführen.

Der Spielplatz kann für Fester wie Kindergeburtstage und Grillabende gemietet werden. Infos und Anfragen zur Spielplatzmiete bitte telefonisch während den Öffnungszeiten an unsere Telefonnummer 0614617200!

Es kann die Gartenbahn Muttenzer Robi-Bahn dazugemietet werden. Unsere jungen und jung gebliebenen Lockführer*innen machen die Zugfahrt durch den Spielplatz zum Erlebnis!

Aufgrund von Corona bis auf Weiteres nur Kindergeburtstage mit max 2 Erwachsenen Belgeitpersonen und nur während den Öffnungszeiten!

Das Spielplatzteam

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Tobias Meier

Spielplatzleiter

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Emma Brüllmann

Praktikantin

(ab August)

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Beatrice Falcone

Mitleiterin

Jannis Jordache

Praktikant

(bis August)

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Sonja Käser

Mitleiterin

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Gabrielle Tamisier

Mitleiterin

 

Weitere Mitarbeiter*innen: 

Saskia Pimentel,    Leoni Grollimund,    Sidney Strübin,   Lino Dutoit

... und viele weitere liebe und fleissige freiwillige Helfer*innen

Vor etwa 300 Jahren lebte ein Bub namens Jean Jaques.

Jean Jaques war kein Robi-Kind. Er hatte keine Sprissen in den Fingern, trug keine dreckigen Hosen und wusste nichts vom wilden Spiel. Viel lieber las er Bücher. Vielleicht auch das Buch von Robinson Crusoe, das damals neu war. Jean Jaques liebte es, über alles Mögliche nachzudenken. Das viele Denken und Bücherlesen hielt ihn nicht davon ab, erwachsen zu werden. Nun nannte man ihn Jean Jaques Russeau und immer noch machte er sich Gedanken. Zum Beispiel:

«Beim Spielen lernt das Kind»

Das war damals und ist auch heute nicht allen Erwachsenen klar. Vielleicht durften diese, als Sie Kind waren, nicht oder zu wenig spielen - eher aber haben Sie es vergessen. Jean Jaques Russeau dachte noch etwas anderes:

«Ein Kind ist ein Kind»

Ist doch logisch sagt Ihr, sagst du, sage ich. Doch damals war man der Ansicht Kinder seien unfertige Menschen. Zum Glück wissen wir heute, dass die Kindheit eine eigenwertige Lebenszeit ist, die nicht nur darauf gerichtet sein soll, vervollständigt zu werden. Vor fast 300 Jahren hat Jean Jaques Russeau gedacht, dass es auch ein Leben vor dem Erwachsen-Sein gibt.